Schottland
Lochs, Berge und Hügel: Die landschaftlichen Schönheiten, die man gemeinhin mit Schottland in Verbindung bringt, sind geprägt von der letzten Eiszeit (vor etwa 10000 Jahren).
Schottland wird in drei Grossregionen eingeteilt: Das südliche Hügelland (Southern Uplands), wo Landwirtschaft betrieben wird, dann das Tiefland (Central Belt) mit der dichtesten Bevölkerung und zuletzt das wirtschaftlich unterentwickelte Hochland mit den höchsten Gipfeln, den schönsten Lochs und den wenigsten Menschen. Das Highland gilt bei vielen als Inbegriff Schottalnds.
Die grössten Städte sind Glasgow, Edinburgh, Aberdeen, Dundee und Inverness, wo über ein Drittel der ganzen Bevölkerung lebt.
Mit 78783 km2 belegt Schottland etwa einen Drittel der Fläche Grossbritanniens und ist etwa so gross wie Österreich. Kein einziger Ort ist mehr als 64 Kilometer vom Meer entfernt. Schottland zählt etwa 800 Inseln, davon sind aber nur 120 bewohnt. Die grössten Archipele sind Orkney und Shetland im Norden sowie die Hebriden im Westen.
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Das Klima in Schottland ist gemäßigt mit tendenziell sehr unbeständigem Wetter. In den Atlantikregionen wird es durch den Golfstrom erwärmt. Die Temperaturen sind niedriger als im Rest Großbritanniens, was sich aus der nördlicheren Lage ergibt. Schottlands Hochmoore erreichten im Januar 1982 mit rund –27,2 °C bei Braemar in den Grampian Mountains die tiefsten Temperaturen, die jemals in Großbritannien gemessen wurden. Die Sommertemperaturen liegen um etwa 18 °C. Die höchste gemessene Temperatur wurde am 9. August 2003 mit 32,9 °C in Greycrook an der schottischen Grenze aufgezeichnet. Allgemein ist der Westen wärmer als der Osten Schottlands, da durch den Golfstrom das Wasser des Atlantiks wärmer als das der Nordsee ist. Die Western Highlands sind mit 3.000 mm jährlichem Niederschlag am regenreichsten. Im Winter ist nur in den Höhenlagen regelmäßig mit Schneefall zu rechnen.