Douro - der Fluss.
Der Douro entspringt am Pico de Urbion in Spanien und durchzieht die Hochebene von Altkastilien und Leon. Dann bildet er auf einer Länge von über 110 Kilometern mit einer tiefen Schlucht die Grenze zwischen Spanien und Portugal.
Auf den letzten 215 Kilometern durchfliesst der Douro Portugal und mündet bei Porto in den atlantischen Ozean. 4 Schleusen, kombiniert mit Staumauern machen den Fluss zum schiffbaren Wasserweg quer durch das Land.
Von der spanisch-portugiesischen Grenze bis in die Gegend von Peso da Régua bilden die Gebiete um den Douro
(Alto Douro) das streng abgegrenzte Anbaugebiet des Portweins. In früheren Zeiten wurden die Fässer auf Booten
(Trabelos) bis in die Portweinkellereien in Vila Nova de Gaia und Porto verschifft. Alto Douro zählt seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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Das Dourotal.
Das Dourotal hat wegen seiner Gebirgskette mit einer Höhe von bis zu 1400 Metern ganz besondere geologische Verhältnisse. Neun Monate Winter - und drei Monate die Hölle. So bezeichnen Einheimische das Klima im Norden Portugals und meinen damit die strengen, kalten Winter und die heissen Sommer (bis zu 40 Grad im Schatten!).
Die fast feindliche Natur trägt zum sehr guten Gedeihen der hier wachsenden Rebsorten bei und sind für die Einmaligkeit des Portweins mitverantwortlich. Auch der Schiefer, welcher tagsüber die Wärme aufnimmt und speichert, damit sie - die Wärme - bis in die Nacht hinein an die Reben wieder abgegeben werden kann, trägt seinen Teil an der Charakteristik des hochgradigen Portweins bei.
Auch heftige Stürme, eindrucksvolle Platzregen aber auch Hagelschlag kommen in dieser Region öfters vor.